Passwort-Wissen
Passwörter merken
Niemand muss sich Dutzende Passwörter merken. Mit Passphrasen und einem Manager genügt im Alltag ein einziges, gut eingeprägtes Master-Passwort.
Das menschliche Gedächtnis ist nicht dafür gemacht, viele lange Zufallszeichen zu behalten. Der praktischste Ausweg ist, das Merken auf ein Minimum zu reduzieren: Ein Passwort-Manager speichert alle Zugangsdaten, und man muss sich nur dessen Master-Passwort einprägen. Dieses sollte stark und zugleich gut merkbar sein.
Für das eine wichtige Passwort eignen sich Passphrasen aus mehreren Wörtern besonders gut, weil sie Länge mit Merkbarkeit verbinden. Auch Eselsbrücken helfen, etwa indem man sich einen ungewöhnlichen Satz ausdenkt und daraus eine Zeichenfolge ableitet. Entscheidend ist, dass die Grundlage zufällig bleibt und kein leicht erratbares Muster entsteht.
Das solltest du wissen
- Reduziere das Merken auf das Master-Passwort und überlasse den Rest dem Manager.
- Eine Passphrase aus mehreren Wörtern ist leichter zu behalten als kryptische Zeichen.
- Eselsbrücken helfen, sollten aber auf einer zufälligen, nicht vorhersehbaren Grundlage beruhen.
- Übe ein neues wichtiges Passwort einige Male bewusst ein, damit es sicher sitzt.
- Verwende keine persönlichen Daten wie Namen oder Geburtstage, da diese leicht erratbar sind.
Gutes Merken bedeutet, sich auf wenige starke Passwörter zu konzentrieren. Eine Passphrase als Master-Passwort und ein Manager für alles Übrige ist die alltagstauglichste Lösung.
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